Der kleine Prinz, Zitate zum Leben, Freundschaft und der Liebe

Bei „Der kleine Prinz“ handelt es sich um eine Erzählung des französischen Autors Antoine de Saint-Exupéry. Bekanntheit erlangte diese durch die liebevoll gezeichneten Illustrationen und die bis in die Gegenwart relevanten Zitate.

Wir zeigen dir in diesem Artikel 10 wunderschöne Zitate aus dem Meisterwerk „Der kleine Prinz“ zu den Themen Freundschaft, Leben und Liebe.

Der kleine Prinz

Das bekannteste Werk des Künstlers erschien zunächst 1943 in New York. Dort lebte Saint-Exupéry im Exil. „Der kleine Prinz“ erweist sich als literarische Umsetzung einer besonderen Welterkenntnis. In der Geschichte beschreibt der Autor die Wichtigkeit des moralischen Denkens. Gleichzeitig prangert er den Werteverfall innerhalb der Gesellschaft an.

Das Buch gilt als modernes Kunstmärchen, das Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeistert. Bis heute dient es als Plädoyer für Menschlichkeit und Freundschaft. Viele der enthaltenen Zitate kannst Du in Deinen heutigen Alltag übertragen.

„Alle großen Leute waren einmal Kinder, aber nur wenige erinnern sich daran.“
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Viele Menschen vergessen, welche Werte für Kinder Relevanz erhalten. Sie verlernen, die Welt mit Kinderaugen wahrzunehmen. Dadurch bestimmen Disziplin, Ernst und Vernunft ihren Alltag. Oft verlangen Erwachsene ihren Kindern gute schulische Leistungen und konsequentes Lernen ab. Sie unterschätzen die Wichtigkeit vom Träumen, Spielen und Toben. In der Folge leidet der Nachwuchs unter Stress. Erinnern sich die Eltern an ihre eigene Kindheit, üben sie mit ihren Zöglingen Rücksicht.

Gleichzeitig ermöglicht der Gedanke an frühere Träume und Wünsche, Nachsicht im Alltag sowie im Beruf zu zeigen. Die Fähigkeit, die Umwelt mit den Augen eines Kindes zu sehen, erweist sich in vielen Situationen als vorteilhaft.

„Du bist ewig für das verantwortlich, was Du Dir vertraut gemacht hast. Du bist für Deine Rose verantwortlich.“
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Schenkst Du einem Lebewesen – Mensch, Tier oder Gewächs – Deine Zeit und Aufmerksamkeit, übernimmst Du gleichzeitig Verantwortung. Dir obliegt es, Dich um Haustiere, Pflanzen oder Deinen Nachwuchs zu kümmern. Für Kinder und Erwachsene gilt das Verantwortungsgefühl gleichermaßen. Gibst Du beispielsweise Deinem Kind die Aufgabe, ein Tier zu versorgen, lernt es den Umgang mit einem anderen Geschöpf. Das führt zu einem Gefühl der Reife, an dem das Kind seelisch und emotional wächst.

„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar.“
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Die Weisheit gehört zu den bekanntesten Zitaten aus „Der kleine Prinz“. Sie beschreibt die Relevanz des intuitiven Fühlens und der Liebe. Viele Aspekte im Leben nimmst Du nicht mit den Augen wahr. Dazu gehören beispielsweise:
• gegenseitige Sympathie,
• Freundschaft,
• innere Schönheit,
• Loyalität,
• Verbundenheit.

Äußerlichkeiten spielen bei den wichtigen Dingen im Leben eine untergeordnete Rolle. Gleichzeitig besagt das Zitat, dass der äußere Schein trügen kann. Bleibt das Wesentliche für Deine Augen unsichtbar, schaust Du ausschließlich eine schöne Hülle an. Um deren wahren Sinn zu erkennen, durchdringst Du diese Fassade. Dadurch lernst Du beispielsweise einen Menschen vollständig kennen. Schaust Du hinter das Äußere, baust Du Vorurteile ab und wagst Dich an neue Bekanntschaften.

„Die Zeit, die Du für Deine Rose gegeben hast, sie macht Deine Rose so wichtig.“
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Das Zitat sagt Dir, dass der materielle Wert eines Gegenstandes oder eines Objekts keine Rolle spielt. Widmest Du ihm Aufmerksamkeit und Fürsorge, steigt der sentimentale und emotionale Wert. Daher gelingt es keinem Menschen, eine Sache auf den ersten Blick als wichtig oder unwichtig zu bezeichnen. Die äußeren Umstände und die Emotionen, die daran hängen, bestimmen über deren Relevanz.

„Du musst also über Dich selbst richten“, antwortete der König. „Das ist das Schwerste. Es ist viel schwerer, über sich selbst zu richten, als über andere zu urteilen. Wenn Du es schaffst, selbst über Dich gerecht zu werden, dann bist Du ein wahrer Weiser.“
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Menschen neigen dazu, ihre Mitmenschen vorschnell zu verurteilen. Dadurch entstehen Vorurteile und Spannungen in der Gesellschaft. In „Der kleine Prinz“ beschreibt dieses Zitat die wichtige Fähigkeit, zunächst über sich selbst zu richten. Es fällt leicht, die Fehler anderer zu tadeln. Dagegen braucht es Mut, eigene Unzulänglichkeiten einzugestehen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Erkennst Du Deine eigenen Schwächen, arbeitest Du an ihnen und entwickelst Dich dadurch positiv. Dieser Prozess erweist sich als unangenehm, aber lehrreich.

„Niemand hat sich euch vertraut gemacht und auch ihr habt euch niemandem vertraut gemacht. Ihr seid, wie mein Fuchs war. Der war nichts als ein Fuchs wie hunderttausend andere. Aber ihn habe ich zu meinem Freund gemacht, und jetzt ist er einzig in der Welt.“
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Um einem anderen Menschen einen Wert beizumessen, lernst Du ihn zunächst kennen. Teilt ihr Meinungen und Interessen miteinander, entsteht eine Freundschaft. Ebenso entwickeln sich enge Vertrauensbeziehungen zwischen Menschen und Tieren. Schenkst Du einem Mitmenschen oder Haustier Deine Zuneigung, hebst Du ihn von der Masse ab. Für Dich bleibt er einzigartig. Jeder Mensch und jedes Tier erweist sich für seine Lieben besonders.

„Du weißt doch, wenn man recht traurig ist, liebt man Sonnenuntergänge.“
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Leidest Du unter Stress oder Kummer, spendet die Schönheit der Natur Dir Trost. Beispielsweise bestaunst Du einen Sonnenauf- oder -untergang. Andere Menschen spazieren durch den Wald, um neue Energie zu tanken. Die Natur zeigt Dir die Vergänglichkeit und die Wiedergeburt in der Welt. Dadurch symbolisiert sie die Veränderung des Lebens. Durch ihre Schönheit gelingt es, Probleme aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.

"Der kleine Prinz"

„Die großen Leute haben eine Vorliebe für Zahlen. Wenn ihr ihnen von einem neuen Freund erzählt, befragen sie euch nie über das Wesentliche. Sie fragen euch nie: Wie ist der Klang seiner Stimme? Welche Spiele liebt er am meisten? Sammelt er Schmetterlinge? Sie fragen euch: Wie alt ist er? Wie viele Brüder hat er? Wie viel wiegt er? Wie viel verdient sein Vater? Dann erst glauben sie, ihn zu kennen.“
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Die Mehrzahl der erwachsenen Menschen misst rationalen Fakten mehr Bedeutung als emotionalen bei. Ein gutes Beispiel stellt eine Beziehung dar. Stellst Du Deinen Partner in der Familie vor, bleibt die Frage nach der Liebe und dem gegenseitigen Vertrauen unausgesprochen. Vielmehr interessieren sich die Verwandten dafür, wie viel der Mann oder die Frau verdient oder welcher Altersunterschied zwischen euch besteht. Anhand dieser Eckpfeiler machen sie sich ein Bild einer Person, ohne diese kennenzulernen.

„Die Menschen haben keine Fantasie. Sie wiederholen, was man ihnen sagt.“
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Einige Menschen empfinden es einfacher, bestehende Gedanken zu wiederholen. Sie vermeiden damit, neue Ideen und eventuelle Fehler zu entwickeln.

„Zuweilen macht es ja wohl nichts aus, wenn man seine Arbeit auf später verschiebt.“
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Diese Weisheit spielt vorwiegend in unserer Leistungsgesellschaft eine Rolle. Kleine Pausen sorgen für neue Energie und lockern den Alltag auf.